Ruine "Schloß" Bärenfels

Die Burganlage im Fränkischen Bärenfels wurde erstmals im Jahre 1285 urkundlich erwähnt. Hier wird Sibotto I. von Egglofstein als Besitzer genannt.

Jedoch ist die Burg vermutlich deutlich führer erbaut worden. Es wird angenommen, dass die Burg bereits um die Jahre 800 als Grenzschutz durch Karl der Große erbaut wurde.

Um 1502 und 1580 wurde jeweils eine Hälfte der Burg an das Bistum Bamberg verkauft.

Im Mai 1525 wurde die Burganlage durch Egloffsteiner Untertanen niedergebrannt.

Bis in das Jahr 1866 blieb die Ruine im Besitz des Bamberger Bistums, das die Anlage später an den Bayerischen Staat verkaufte.

1877 kaufte der Nürnberger Apotheker Kleemann die Rste der Burg. Im Jahr 1934 sollte, zum Schutz der darunterliegenden Häuser, die Burg abgetragen werden.

Die Ortsgruppe Bärenfels des Fränkische Schweiz Vereins renovierte 1969 die Schloßruine.

 

Zur Burg:

 

Es wird behauptet, dass zwischen Bärenfels und Leienfels ein unterirdischer Gang bestanden habe. Unter der Burg Bärenfels befindet sich ein 5m langer Gang, der jedoch verschüttet ist und die Geschichte weder bestätigt noch widerlegt.

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