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Burgruine Homburg

Bei der Ruine der Burg Homburg handelt es sich um eine Höhenburg, auf ca. 300 Meter ü. NN. Die Burg liegt bei Gössenheim, im Landkreis Main-Spessart, und ist die größte Burgruine Frankens.

Die Burg wurde erstmals im Jahre 1170 urkundlich erwähnt. Die Burg hat den Bauernkrieg (1523-26), als auch den Dreißigjährigen Krieg (1618-48) unversehrt überstanden. Somit zählt die Homburg zu den Burganlagen, die nie bezwungen wurden.

Ein Großbrand im Januar 1680 zerstörte dann die Burg und in den folgenden Jahren wurde sie dem Verfall preis gegeben.

Gut erhalten ist noch die Hauptburg mit einigen Gebäuden. Die mächtigen Außenmauern mit Torbau und Wehrtürmen sind ebenfalls noch gut zu erkennen. Von der Vorburg ist fast vollkommen abgetragen. Lediglich von der Kapelle in der Vorburg ist noch Reste vorhanden.

Die Burgruine Homburg liegt auf einem Felsvorsprung und bietet einen atemberaubenden Blick über die umliegende Landschaft.

Die Burgruine selbst ist nicht abgeschlossen und Besichtigung sind während des Tages möglich.

Rund um die Ruine wurde ein Naturschutzgebiet eingerichtet. Es zählt zu einem der letzten Steppenheidegebiet in Unterfranken.

Führungen für Gruppen in der Ruine Homburg bietet der
Homburg und Denkmalschutzverein e.V. an.
Tel: 09358 / 1404

Anschrift:

Burgruine Homburg
An der Homburg
97780 Gössenheim

Ruine Wildberg, Sulzfeld
Schloss Unterleinleiter